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| Der Wolfsbarsch ist ein ein blitzschneller Jäger |
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Der Wolfsbarsch oder auch Streifenbarsch kommt mit zwei Gattungen und sechs Arten vor. Das Verbreitungsgebiet ist unterschiedlich. Die Gattung Morone lebt in Nordamerika, wo sie in Flusssystemen vorkommt, die in den Golf von Mexiko und in den Atlantik entwässern.
Die beiden Arten der Gattung Dicentrarchus leben im Meer. Gesicherte Bestände finden sich im Mittel- und im Schwarzen Meer sowie im Ost- und mittlerweile auch vermehrt im Nordatlantik. Im Sommer dringt er bis nach Island und Norwegen vor. Wolfsbarsche besiedeln vor allem die steinigen und felsigen Küstenregionen. Hier leben sie in kleinen Schwärmen zusammen und gehen gemeinschaftlich auf die Jagd. Im Winter ziehen sich die Fische in tieferes und wärmeres Wasser zurück.
Ihre Hauptnahrung besteht aus Fischbrut, Sandaalen und Heringen. Im Wasser schwimmende Garnelen und andere Krebstiere stehen ebenfalls auf ihrem Speisezettel.
Wolfsbarsche werden im Durchschnitt 1-2 kg schwer, dabei erreichen sie Längen von 60cm. Ausnahmefische von bis zu 10 kg sind möglich. Die Laichzeit erstreckt sich über die Monate Mai bis August und vollzieht sich im Freiwasser.
Zum Fang der Wolfsbarsche eigen sich die gleichen Angelgeräte, wie sie auch für das Meerforellenangeln benutzt werden, nur sollte die Schnurstärke „eine Nummer“ dicker ausfallen. Als Köder dienen Fischfetzen, Garnelen oder auch kleine Blinker und Wobbler. Die aussichtsreichsten Fangplätze sind Molen, Steinschüttungen und ins Wasser ragende Felswände und -vorsprünge. Als beste Fangzeit gilt der Sommer. Vor allem in den Morgen- und Abendstunden bei gleichzeitig einsetzender Flut sollte man sein Glück versuchen. Man kann jedoch auch an dunklen und trüben Tagen mit wolkenverhangenem Himmel den Wolfsbarsch gut aus der Reserve locken. Der Wolfsbarsch ist ein sehr schmackhafter Speisefisch.
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